Digitalisierungsstrategie einfach erklärt für kleine und mittelständische Unternehmen

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Immer mehr Unternehmen wollen sich digitalisieren oder Ihre Digitalisierung ausweiten. Denn nicht nur der Druck durch Konkurrenten, die durch digitale Prozesse vermehrt Preisdumping betreiben können, wird größer, ebenso sind die Kundenerwartungen insbesondere in diesen Bereichen gestiegen. Was ein kleines oder mittelständisches Unternehmen noch 2021 umsetzen sollte, um Schritt zu halten, erfahren Sie in diesem Artikel von der Mitdenkerin.

Was ist eine Digitalisierungsstrategie?

Im unternehmerischen Sinn spricht man von Digitalisierung, wenn Prozesse des Unternehmens zunehmend online abgebildet werden. Das können Verkaufsprozesse genauso sein wie Prozesse zur Qualitätssicherung. Alles, was innerhalb des Unternehmens und in der Kommunikation mit Geschäftspartnern und Kunden programmiert werden kann, ist darin enthalten. Die Grundlage vorab bildet die Standardisierung der Abläufe, die jedoch auch Hand in Hand mit der Umstellung in die digitale Welt geschehen kann. 

Wichtig für Unternehmer ist hierbei strukturiert vorzugehen, damit ein reibungsloser Ablauf gewährleistet werden kann. Das ist auch entscheidend dafür, dass Geschäftspartner, Mitarbeiter und Kunden es gleichermaßen gern annehmen und wertschätzen. Solche Strategien sind langfristig auf 3 – 5 Jahre angesetzt, beinhalten messbare Ziele und führen zu konkreten Maßnahmenplänen. Durch eine gute Digitalisierungsstrategie wissen alle Beteiligten, worum es geht und ziehen an einem Strang.

Der Blick in die digitale Zukunft 

Häufig begegnen mir Vorbehalte, was die Digitalisierung von Unternehmensprozessen angeht. Dabei steht die Dringlichkeit oder Notwendigkeit oft außer Frage. Vielmehr trauen sich manche Unternehmer aufgrund mangelnden Wissens nicht, ihr Unternehmen digitaler zu gestalten. Dabei beginnt es meist schon bei der Auswahl geeigneter Partner. Der Markt an Agenturen, die bei der Umsetzung helfen, ist groß. Doch nicht alle sind professionelle genug um im vollem Umfang leisten zu können, was versprochen wird. Das muss jedoch nicht sein und kann mit guter Planung, strategischem Vorgehen und klarer Kommunikation umschifft werden.

Analyse des IST-Zustandes Ihrer digitalen Prozesse

Wenn Sie nun in die Planung Ihrer digitalen Prozesse eintauchen, ist der erste Schritt eine Analyse des IST-Zustandes. Das kann ganz einfach anhand von Business Model Canvas erfolgen. Einem hervorragenden Tool, dass Ihnen einen hervorragenden Überblick über alle unternehmensrelevanten Themenfelder gibt. Die 9 Aspekte, die genauer betrachtet werden, können Sie in diesem Artikel finden. 

Entscheidend ist, dass Sie sich einmal vollumfänglich einen Überblick über Ihre Situation verschaffen. Ebenso ist Ihr Umfeld zu betrachten, darunter Markt, Kunden, Lieferanten uvm. Denn das schöne an der Digitalisierung ist auch, dass Sie sie Stück für Stück etablieren können. Nichts muss auf einmal geschehen und die Erfolge sind danach von Dauer.

Welche Bereiche sind es also, die Sie als erste angreifen wollen würden? Falls Sie gerne auf Nummer sicher gehen und daher einen erfahrenen Berater an Ihrer Seite wünschen, kontaktieren Sie mich! Danach werden Sie die folgenden Schritte noch einfacher meistern:

3 Schritte: Von der Digitalisierungsstrategie zur Umsetzung

Digitalisierungsstrategie festgehalten oder auf dem besten Weg dorthin? Sehr gut! Dann kennen Sie nun ganz genau Ihre Ausgangslage, haben die Handlungsfelder bestimmt und sind sich über den Komplexitätsgrad der Umsetzungen in den einzelnen Bereichen im Klaren. Dann kann die Umsetzung in die Wege geleitet werden.

Schritt 1: Verantwortliche bestimmen

Wem wollten Sie die Hoheitsaufgabe der Umsetzung übertragen? Im Bereich der Digitalisierung eignet sich hierzu besonders die IT Abteilung oder, sofern Sie in einer speziellen Abteilung Ihren Schwerpunkte gesetzt haben, der Abteilungsleiter der jeweiligen Abteilung. Auch externe Berater und Agenturen können eingesetzt werden, die lediglich Ansprechpartner zugewiesen bekommen. Die Umsetzung wird dann bequem outgesourct. Natürlich können Sie auch selbst die Umsetzung in die Hand nehmen. 

Schritt 2: Budget planen

Um sich selbst wirklich herausnehmen zu können und auch die Kosten im Blick zu haben, ist das Budget sorgfältig zu planen. Kommunizieren Sie genau mit Ihren Verantwortlichen, welche Umsetzungen Sie sich wünschen und welche Preise Sie sich vorstellen. Idealerweise sollte dies schriftlich festgehalten sein. Vor allem beim Outsourcing sollten Sie schriftlich festgehalten haben, was im Preis inkludiert ist. 

Schritt 3: Berücksichtigung der Erweiterbarkeit

Nach Erhalt des ersten Angebots ist dann nur noch zu prüfen, wie flexibel Sie mit den angebotenen Lösungen sind und wie erweiterbar für Ihre Zwecke. Tatsächlich sollten hier sogar gängige Softwarelösungen favorisiert werden, wenn Sie selbst noch “neu” in der Welt der Digitalisierung sind. Eine Unstimmigkeit ist beispielsweise bei einer gängige Shop-Lösung schneller gelöst als bei einer kompliziert programmierten Individuallösung. Vor allem statische Programme sollten, wenn es nicht unbedingt sein muss, nur von professionellen Agenturen oder Softwareentwicklern programmiert werden. Diese legen bereits automatisch großen Wert auf sogenannte “agile Prozesse”, die gut erweiterbar sind und sich zudem selbstständig an rechtlichen Neuerungen und technischen Innovationen anpassen.

Auswahl des geeigneten Anbieters zur Digitalisierung

Welcher Anbieter passt zum Unternehmen? Diese Frage ist oftmals recht weit gefasst und sollte vielmehr lauten: “Welcher Anbieter baut mir exakt nach meinen Vorstellungen digitale Lösungen?” Meistens wird das bereits in der Angebotsphase einfach spürbar. Umso intensiver sich die Anbieter um Beratung und Genauigkeit bemühen, je sorgfältiger sind sie im Regelfall in der Umsetzung. Wie gesagt, sollten diese bereits mit dem Begriff “agiler Prozesse” vertraut sein und es bestenfalls selbst im Unternehmen leben. 

Denn: Technischer Fortschritt unterliegt einem rasanten Wandel. Gute Agenturen, Softwareentwickler und Anbieter digitaler Lösungen sind deshalb in den meisten Fällen sehr gut mit agilen Prozessen vertraut und haben diese in ihren Lösungen integriert. 

Fazit der Mitdenkerin zur Digitalisierungsstrategie

Auf was es bei der Digitalisierungsstrategie ankommt, haben Sie heute kennengelernt. Wie wichtig Digitalisierung für Sie ist, ebenfalls. Ich freue mich, wenn Sie diese fundamentalen Eckdaten und Abläufe berücksichtigen, denn genau dann werden Sie viel Freude daran haben, mit Ihrem Business digital zu werden. Glauben Sie mir, es ist einfacher als gedacht! Sollten Sie dennoch Unterstützung benötigen, bin ich, die Mitdenkerin, für Sie da. Schreiben Sie mir.

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